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die Erweiterungen des GSM-Standards Nur wenig nach der Einführung des GSM-Standards mit den D-Netzen kam eine Funktion auf, welche einen unerwarteten Boom verursachte - die SMS. Der Short Message Service war scheinbar anfänglich nur dazu gedacht, von seitens der Netzbetreiber Nachrichten an die Kunden zu senden. Nachdem aber auch Geräte zur Verfügung standen, welche auch das Versenden dieser bis zu 160 Zeichen großen Botschaften ermöglichte, schnellten die Verkaufszahlen der Geräte in erstaunliche Höhen. Weitere Möglichkeiten kamen mit Nokias Handy 8110i heraus. Mit diesem Gerät war es erstmals möglich auch Klingeltöne per SMS zu empfangen. Der Anfang der erweiterten SMS - der EMS - war geboren! Bald konnten kleine Logos und Bilder über das Netz gesendet und empfangen werden. Da nach dem GSM-Standard die Datenübertragung nur per 9600 bits pro Sekunde möglich waren, aber die Datenübertragung immer größere Bedeutung erlangte, wurde auch hier weiter am GSM-System gefeilt. Die Datenturbos HSCSD und GPRS erobern die Netze. Während nicht alle Netze den HSCSD-Standart unterstützen, setzt sich GPRS netzübergreifend durch. Nun werden Datenraten möglich, welche schon fast den Festnetz-ISDN-Anschluß überflügeln! Dies ermöglicht weitere Möglichkeiten! Während sich 2002 der Netzbetreiber "E-Plus" entschließt "i-Mode", einen in Japan sehr populären Dienst, in Deutschland einzuführen, arbeiten andere unter Hochdruck an der Verbesserung von WAP, ein eigenes Web für Handys. Aber auch andere Gimmicks brechen sich Bahn! Da mit der fortgeschrittenen Miniaturisierung der Mobiltelefone auch immer mehr Technik in die Handy passt, gibt es nun auch Handys mit Farbdisplays und Kameras, welche das Fotografieren und Filmen sowie auch den Versand dieser Fotos und Filme ermöglichen. Somit ist auch die Funktion MMS eingeführt. Doch schon bald soll auch das D- und das E-Netz durch ein neuen und schnelleren Standard abgelöst werden - UMTS. |
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